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Was wär das Leben ohne Lied?
Ein trauriges Los; ein Baum der nicht blüht.
Gott gab uns das Lied als köstliches Gut,
In Freuden und Leiden, zu frischem Mut.

Werner Antenen

 

Der Männerchor Weinfelden wurde 1827 vom „Sängervater“, Dr. Elias Hafter, gegründet. Heute nach mehr als 175 Jahren besteht der Chor aus ca.40 aktiven Sängern. Nebst dem traditionellen Liedgut beinhaltet unser Repertoire auch Chorpartien aus Opern, Operetten und Musicals. Die Teilnahme an kantonalen und schweizerischen Gesangfesten sowie die Pflege von Geselligkeit und Kameradschaft gehören zu unseren Aktivitäten.

 

 

Neuere Geschichte des Männerchor Weinfelden
(seit Jubiläum 100 Jahre)

Herausragende musikalische Aufführungen seit dem 100ten Chor-Geburtstag
- nebst vielen weltlichen und geistlichen Konzerten - :
1930 Händel 'Dettinger Te Deum', 1936 Händel 'Oratorium Saul', 1946 Oratorium 'De Öpfelschuss' (heute wäre das wohl ein Musical), 1950 Haydn 'Die Schöpfung', 1961 Opernchöre, 1964 'Rosen auf den Weg gestreut', 1964 Ph. E. Bach 'Die Isrealiten in der Wüste', 1972 Händel 'Cäcilienode' (mit Weinfelder Chören zur Eröffnung des Thurgauer Hofes), 1974 Musicals 'Oklahoma' und 'My Fair Lady', 1992 Haydn 'Die Schöpfung', 1996 Charles Gounod 'Cäcilienmesse', 2000 'OPERA2000' Opernausschnitte, 2003 Jubiläumskonzert 175 Jahre, mit Musikverein Harmonie Altstetten ZH. Die meisten dieser Konzerte entstanden in Zusammenarbeit mit dem Damenchor Weinfelden.

Vorgänger der heutigen Dirigentin Rositza Tobler (ab 2007) waren so bekannte Musiker wie Johannes Zentner, Hans Erismann, Jakob Kobelt, Walter Roth, Erich Büsser, Franz Feldmann und Christian Leemann.
                                                                                                                               Fritz Müller
 

Im Andenken an Georges Schmid, Bussnang, verstorben am 9. März 2006
Georg Schmid trat im April 1949 als aktiver Sänger dem Männerchor bei. Bis 2005, also während 56 Jahren, schätzten wir seine gute und sichere Stimme im 1. Tenor. Georg war einer derjenigen Sänger welche wenn immer möglich pflichtbewusst die Proben besuchte und in all den Jahren sehr wenige Absenzen aufzuweisen hatte. Auch im Vorstand schätzte man sein aktives Mitdenken und Mitarbeiten sehr, war er doch in den Jahren 59 - 66 als Vizepräsident und anschliessend noch ein Jahr als Kassier tätig. Der Männerchor entbietet seiner Familie und den Angehörigen ihr herzliches Beileid. Wir werden Georg Schmid in guter Erinnerung behalten.
Weinfelden, 13. März 2006
                                                                                                                               Werner Kutter
 

 

Im Andenken an Fredy Koller, Weinfelden, verstorben am 2. Nov.2008

Lieber Fredy Koller

Nun ist Deine schöne und sichere Tenorstimme verstummt. Wir durften sie bis vor kurzer Zeit noch hören und als gute Stütze beim Chorgesang schätzen. Das Singen, die Musik überhaupt, hat Dir in Deinem Leben sehr viel bedeutet. So hast Du denn auch jede Gelegenheit benützt, Dich musikalisch zu betätigen. So weit wir uns in den Weinfelder Chören zurück erinnern, Deine Stimme war immer irgendwo dabei. Im Männerchor Weinfelden, in der Chorschule Weinfelden, in der Sängerrunde vom Bankplatz, bei den Wyfelder Truubduure, aber auch in weiteren Projekt- und Ad-hoc-Ensembles. Wenn ein schöner Tenor gefragt war, konnte man auf Dich zählen. In all diesen Chören ging es Dir aber nicht nur ums Singen, nein, die Pflege der Gemeinschaft und die gesellige Freundschaft bedeutete Dir sehr viel. Da warst Du dann auch für alle dazu nötigen Einsätze jederzeit zu haben.

Dein Mittun bei unzähligen Aufgaben und Anlässen bleiben unvergessen, sei es als Vorstandsmitglied, Chorpräsident, Reisedirigent und am Zyschtig-Sängerschtamm. Du warst aber auch ein Sänger mit Ecken und Kanten, nicht immer ganz einfach, aber umso liebenswerter, mit Eigenheiten und Mödeli. Du schätztest gemütliche Nach-Chorproben mit Ausdauer, auch in späten Stunden. Du konntest sehr kritisch sein, nicht nur an der Sache, nicht nur an weniger eifrigen Mitsängern, nein auch an Dir selbst. Gelegentlich hat Dir dann diese kritische Ader einen Streich gespielt, Dich dabei etwas überborden lassen. Aus solchen Situationen sind typische Anekdoten überliefert, zum Beispiel die Umbenennung des Gasthofes Schwarenbach in «Kollers Höchi» anlässlich einer Chorreise über die Gemmi. Dass Du nicht immer alles schön geordnet im Gedächtnis präsent hattest war eine Deiner von allen akzeptierten Eigenheiten. Obwohl eigentlich nicht zu Deinem präzisen Uhrmacherberuf passend.

Du durftest noch das grosse Schweizer Gesangfest in Weinfelden erleben, was Dir sehr viel bedeutet hat. Nun ist Deine Lebensuhr stehen geblieben, nach einem reichen Leben mit vielen guten Sängerjahren. Alle Deine Mitsänger und Mitsängerinnen aus den Weinfelder Chören denken in grosser Achtung an Dich, an Deine Stimme und Deine Sängerfreundschaft.

Fritz Müller, im Namen Deiner Chöre

Mittwoch, 5. November 2008

 

 

Im Andenken an Max Bär, Weinfelden, verstorben am 20. Juli 2009

 

Ehrenmitglied Max Bär, 1933

 Ein treuer Sänger hat unseren Männerchor Weinfelden verlassen. Am 20. Juli 2009 hat sein Herz für uns alle überraschend aufgehört zu schlagen. Gerne hätten wir ihn auf seinem letzten Weg begleitet, respektierten aber selbstverständlich seinen Wunsch, darauf zu verzichten.

 Max war ein Sänger, der einfach immer da war, unauffällig aber treu. Nicht nur beim Gesang. Wenn es zu helfen gab, durfte man auf ihn zählen. Wenn es etwas zu sagen gab, tat er dies in kurzen klaren Worten. Leider musste er in den vergangenen Jahren aus gesundheitlichen Gründen verschiedentlich pausieren. In letzter Zeit sang er aber immer wieder in unseren Reihen. Umso mehr überraschte uns nun sein plötzlicher Tod, sein Fehlen im zweiten Bass.

 An der ersten Probe nach den Sommerferien erfüllten wir einen Wunsch der Trauerfamilie und sangen im Gedenken an unseren Sängerfreund Max ein Lied nach dem Gedicht von Alfred Huggenberger: «Kleine Blumen blühn im Hag, plaudern und wispern den ganzen Tag ….». Max war ja nebst Chorsänger auch ein engagierter Wanderer. «Wandern durch den Sommertag will ich in die Ferne. Feld entlang am grünen Hag, ja, da geh ich gerne. Sinnend denke ich zurück im gemessnen Schreiten, denke an erlebtes Glück in vergangnen Zeiten». Diese Wanderlied-Strofe soll an unseren Sängerfreund Max erinnern, an seine Freude an der Natur und Treue zum Chorgesang.

 Männerchor Weinfelden

 Fritz Müller

 

 

Im Andenken an Ehrenmitglied Fritz Wiegisser (1942)


 

Am 1. September 2011 verstarb, im Spital Frauenfeld, unser Sängerfreund
Friedrich (Fritz) Wiegisser.
Fritz hinterlässt im Chor eine grosse Lücke. Er wird uns als langjähriges Mitglied,
engagierten Sänger, Festorganisator, Vorstandsmitglied und Freund in guter Erinnerung bleiben.

 

 

 

 

 

 

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